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4. Kultursymposium thematisiert Kultur und Medien

Dieser Tage kamen zum vierten Mal rund 40 Vertreter von kulturellen Institutionen, Vereinen und Initiativen zum Kultursymposium zusammen und setzten sich intensiv mit dem Schwerpunktthema „Kultur und Medien im Dialog – Konfliktmanagement in der Kulturwirtschaft“ auseinander.

Kulturdezernentin Dr. Margit Theis-Scholz eröffnete das Symposium und begrüßte die Gäste mit einer Einführung in die Themenstellung.

Der Kulturwissenschaftler und Leiter der Kulturredaktion der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ Dr. Stefan Lüddemann referierte über den gegenwärtigen Wandel und die daraus folgenden Entwicklungen im Kulturjournalismus.
Dazu informierte er über die aktuelle Lage der Medienhäuser und der Aufgabe von Kulturjournalisten, das Thema Kultur in den Medien angemessen widerzuspiegeln.

Prof. Dr. Theodor Enders beleuchtete das Thema aus rechtlicher Sicht. Kultur und Medien sind ein Ausdruck der Meinungs- und Pressefreiheit. Dabei sorgen die Medien für Verbreitung und Beachtung von kulturell relevanten Themen. Allerdings wies er auch auf das wichtige Thema des Urheberrechts hin, dessen Relevanz vor allem im digitalen Zeitalter besonders groß ist.

Zum Abschluss moderierte die Leiterin der Kulturredaktion der Zeitung „Die Welt“ Dr. Christiane Hoffmans eine Diskussionsrunde mit Stefan Lüddemann, Kulturdezernentin Theis-Scholz, Saskia Scherhag-König (1. Vorsitzende des Fördervereins des Cafe Hahn, Koblenz), Marianne Lechner (SWR) und Mathias von der Bank (Leiter des Mittelrhein-Museum, Koblenz) über die Zusammenarbeit von kulturellen Trägern und den Medien.
Es wurde deutlich, dass nicht nur der digitale Wandel großen Einfluss auf die Medien- und Kulturlandschaft genommen hat. Auch ein breiter gefächertes Themenspektrum sei zu beobachten.

(Pressemitteilung der Stadt Koblenz)

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