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Mark Forster: Liebe – Open Air 2019 am Deutschen Eck

Ob Musikliebhaber, Fußballfan, Radiohörer oder Fernsehzuschauer – an Mark Forster kommt niemand vorbei. Und wieso sollte man das auch wollen, schließlich gehört der gebürtige Pfälzer mit polnischen Wurzeln zu den interessantesten und erfolgreichsten deutschsprachigen Sängern und Songschreibern.

Radiohörern und Fußballfans ist er spätestens ein Begriff, seit er für den Sender 1 Live zur Fußball-WM 2014 gemeinsam mit Tony Mono alias Peter Saurbier eine Spezialversion seines Hits „Au revoir”, nämlich „Au revoir, USA”, zum Besten gab. Zum Finalspiel Deutschland gegen Argentinien schob er gleich noch eine passende Version hinterher. Auch auf der Mattscheibe ist Mark Forster regelmäßig präsent. So steht er als Juror Nachwuchstalenten bei „The Voice Kids” und „The Voice of Germany” zur Seite oder interpretiert die Lieder seiner Mitstreiter bei „Sing meinen Song – Das Tauschkonzert”.

Als Sohn einer polnischen Mutter erblickt er 1984 als Mark Cwiertnia in Winnweiler das Licht der Welt. Den aufstrebenden Musiker zieht es nach Berlin, wo er nach einem abgebrochenen Jura-Studium zunächst Jingles für TV-Shows komponiert. Was nicht unbedingt nach großer Karriere klingt, erweist sich als erstklassiges Sprungbrett: Als er die Titelmelodie zu „Krömer – Die Internationale Show” beisteuert, macht ihn Kurt Krömer glatt zu einem Teil seines Live-Programms. Drei Jahre lang tourt Mark Forster als Krömers „polnischer Pianist” durchs Land.

Nach diesen ersten Bühnenerfahrungen folgt 2010 der ersehnte Plattendeal: Forster unterzeichnet einen Vertrag beim Label Four Music und steht damit in den Startlöchern für seine Musikerlaufbahn. Diese nimmt 2012 mit dem Debütalbum „Karton” und den beiden Singleauskopplungen „Auf dem Weg” und „Zu dir (weit weg)” mächtig Fahrt auf. Seine Live-Qualitäten stellt der Sänger bei Auftritten im Vorprogramm von Laith Al-Deen unter Beweis.

Wer den Namen Mark Forster mit Sido in Verbindung bringt, liegt goldrichtig. 2013 übernimmt er den Refrain beim Sido-Song „Einer dieser Steine”. Wenig später verhilft der Rapper wiederum Forsters „Au revoir” zum Charterfolg – die Hitsingle erreicht Rang #2. Das zugehörige Album trägt den Titel „Bauch und Kopf” und erscheint Ende 2014. Mit den Singles „Flash mich” sowie dem Titeltrack schafft es Forsters zweites Studioalbum in die Top 10 der deutschen Charts und erlangt schließlich Doppelplatin-Status. Mit „Bauch und Kopf” tritt der Pfälzer 2015 außerdem beim Bundesvision Song Contest an, den er selbstredend gewinnt.

Im darauffolgenden Jahr bringt Mark Forster sein drittes Album heraus. „Tape” heißt das Werk, das auf Platz #2 der Charts landet und es auf drei Goldene Schallplatten bringt. Schon die Vorab-Single „Wir sind groß” kann überzeugen. Kein Wunder also, dass das ZDF den Ohrwurm zum EM-Song 2016 macht. Nicht minder erfolgreich sind die Singles „Chöre” (bekannt aus „Willkommen bei den Hartmanns”), „Sowieso” und „Kogong”.

Dass Mark Forster nach wie vor gerne mit anderen Künstlern kooperiert zeigte er 2015 als Eff mit Felix Jaehn (Hitsingle „Stimme”) ebenso wie mit Gentleman beim Song „Like a Lion”, der beim ECHO 2018 erstmals zu hören war. Dort staubte er darüber hinaus den ECHO in der Kategorie „Künstler Pop national” ab. Bleibt abzuwarten, womit Mark Forster seine Fans als nächstes überraschen wird …

Am 1. September 2019 kommt Mark Forster ans Deutsche Eck. Tickets gibt’s hier.

(Text: eventim.de; Foto: R.Bajela [CC BY-SA 4.0 ], Wikimedia Commons)

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