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Neues Buch über Raiffeisen vorgestellt – Autor Paul-Josef Raue zu Gast in der StadtGalerie

„Ein Leben für eine gerechte Gesellschaft“: Der Untertitel der neuen Biografie über Friedrich Wilhelm Raiffeisen bringt das Ansinnen des Genossenschaftsgründer auf den Punkt. Autor Paul-Josef Raue war nun zu Gast in der Neuwieder Stadtgalerie, um sein Buch über Raiffeisen zu präsentieren. Diese Biografie erzählt von dem einfachen Jungen aus dem Westerwald, im selben Jahr geboren wie Karl Marx, der ohne höhere Bildung Karriere machte und ein weltbewegendes Werk schuf, trotz heftiger Widerstände im autoritären Preußen.

Was in einer schweren Hungersnot mit dem Backhaus und dem „Weyerbuscher Brodverein“ begann, mündete schließlich inder Gründung des „Heddesdorfer Darlehnskassen-Vereins“, dem Urbild der modernen Genossenschaften. Heute sind 22 Millionen Menschen in Deutschland Mitglied einer Genossenschaft, weltweit sind es eine Milliarde. Raiffeisen, ein großer Kritiker des ungezügelten Kapitalismus, gilt heute als Vordenker einer solidarischen Gesellschaft. Mit viel Gespür für menschliche Stärken und Schwächen schildert Raue die Beweggründe und das Wirken Raiffeisens.

Die Stadt Neuwied hat die Publikation unterstützt. Das im Klartext-Verlag erschienene, 160 Seiten umfassende Buch (ISBN 978-3-8375-226-2) kostet 19,95 Euro.

(Pressemitteilung der Stadt Neuwied; Foto: Über die Veröffentlichung der neuen Raiffeisen-Biografie freuten sich (von links): Josef Zolk, früherer stellvertretender Vorsitzender der Deutschen Friedrich-Wilhelm-Raiffeisen-Gesellschaft, Petra Neuendorf, Amtsleiterin Stadtmarketing Neuwied, Autor Paul-Josef Raue, Neuwieds Oberbürgermeister Jan Einig und Werner Böhnke, früherer Vorsitzender der Raiffeisen-Gesellschaft. Zolk und Böhnke sind Mitbegründer der Raiffeisen-Gesellschaft. In der jüngsten Mitgliederversammlung sind beide wie bereits länger geplant bei Neuwahlen nicht mehr angetreten.)

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