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TUS Koblenz: Gläubiger stimmen für Fortsetzung des Vereinsbetriebes

Wie der Insolvenzverwalter der TuS Koblenz, Dr. Peter Theile, mitteilt, hat sich die Gläubigerversammlung am heutigen Dienstag einstimmig für die Fortführung des Spiel- und Geschäftsbetriebes der TuS Koblenz 1911 e.V. ausgesprochen.

Dr. Peter Theile ist es gelungen, die anwesenden Gläubiger davon zu überzeugen, dass der Verein in allen Teilen erhaltungswürdig und eine Fortführung mittel- und langfristig möglich ist. Über die Aufstellung eines Insolvenzplans zur Sanierung des Vereins soll in sechs Monaten erneut beraten werden. Die Voraussetzung für den Insolvenzplan gilt es im nächsten Schritt konkret zu erarbeiten. Nach Aussage des Insolvenzverwalters haben sich überdies bereits einige Bestandssponsoren der TuS Koblenz bereit erklärt, für die Erfüllung des Insolvenzplans Mittel zur Verfügung zu stellen.

Aufgabe sei es aber zunächst, den Verein über die Saison hinaus wirtschaftlich nachhaltig aufzustellen, so Dr. Peter Theile in seiner ersten Stellungnahme. Dafür bedarf es klarer Strukturen und der Erarbeitung eines zukunftsträchtigen sportlichen und wirtschaftlichen Konzeptes. „Die zugesicherte Unterstützung von bestehenden und neuen Partnern aus der Region hat den Grundstein für die Entscheidung der Gläubigerversammlung gelegt“, so Dr. Theile. Nun gelte es, die Partnerschaften weiter auszubauen und auch weiterhin neue Unterstützer zu gewinnen.

„Wir sind froh und dankbar, dass viele Fans, Mitglieder und Unterstützer bis heute den Glauben an die TuS Koblenz nicht verloren haben und der erste Schritt in eine stabile Zukunft des Vereins gemacht werden konnte“, betont der Präsident der TuS Koblenz, Arnd Gelhard. „Wir möchten uns nochmals ausdrücklich bei allen Gläubigern, die den Verein auch in der Vergangenheit tatkräftig unterstützt haben, für die enttäuschten Erwartungen entschuldigen. Nicht zuletzt unserem ehemaligen Hauptsponsor Frank Linnig gilt unser Dank und unsere Bitte um Entschuldigung“, so der Vereinsvorstand. Nun sei es an allen Verantwortlichen, darauf aufzubauen und daran zu arbeiten, Vertrauen in der Region zurückzugewinnen.

(Pressemitteilung der TuS Koblenz)

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